Archive für Mai 2011

Wechsel für CITY BKK Versicherte

Bis zum 14. Juli 2011 haben die pflichtversicherten Mitglieder der ca. 168.000 Versicherten der gesetzlichen Krankenkasse CITY BKK (wird zum 1. Juli 2011 geschlossen / verfügt durch das Bundesversicherungsamt (BVA) mit Bescheid vom 4. Mai 2011) Zeit in eine andere gesetzliche Krankenkasse zu wechseln.

Pflichtversicherte die bis zum 14. Juli (für Rentner 11. August 2011) keine neue Kasse gewählt haben, werden durch den jeweiligen Arbeitgeber, Rentenversicherungsträger oder die Arbeitsagentur automatisch einer neuen gesetzlichen Krankenkasse zugeordnet.

Der Wechsel ist eine andere gesetzlich Krankenkasse ist denkbar einfach. Die Versicherten haben dabei die freie Wahl und müssen von der ausgewählten neuen gesetzlichen Krankenkasse auch aufgenommen werden. Gegebenheiten wie z.B. Alter und Gesundheitszustand spielen hierbei keinerlei Rolle. 

Freiwillig Versicherte können bis zum 30. September von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Diese Frist ist unbedingt zu beachten!  

Quellen:  Bundesgesundheitsministerium / Informationen

Vereinzelte Probleme für CITY BKK Kunden

Aufgrund der Schließung der CITY BKK zum 1.7.2011 durch das Bundesversicherungsamt (BVA) müssen sich ca. 168.000 Versicherte eine neue Krankenversicherung suchen. Je nach persönlichen Vorraussetzungen und Lebensumständen ist ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung oder private Krankenversicherung (freiwillig gesetzlich Versicherte) möglich. Der größte Teil der CITY BKK  dürfte jedoch nur für einen Wechsel in eine andere gesetzliche Krankenversicherung in Frage kommen.

Bei einigen CITY BKK Versicherten soll es jedoch in einzelnen Fällen zu Problemen bei einem Wechsel in eine andere gesetzliche Krankenkasse gegeben haben. So soll versucht worden sein potentielle Neukunden besonderer Risikogruppen von einem Wechsel in die betroffenen gesetzlichen Krankenassen abzuhalten.

Die Kassen sind jedoch gesetzlich zur Aufnahme dieser ehemaligen CITY BKK Kunden verpflichtet. Betroffene sollten das Bundesversicherungsamt (BVA) informierenund sich zusätzlich beim Vorstand der Kasse beschweren.

Quelle: Bundesversicherungsamt / Pressemitteilung

Bundesgesundheitsministerium / neuer Gesundheitsminister

Der Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium und Landesvorsitzender der FDP  in Nordrhein-Westfalen - Daniel Bahr - wird vom Bundesgesundheitsminister und designiertem Bundesvorsitzenden Philipp Rösler das Amt des Bundesgesundheitsminister übernehmen.

Mit dem Bundesgesundheitsministerium übernimmt Daniel Bahr (FDP) von Philipp Rösler keine sonderliche “leichte” Aufgabe.

Wem “nutzen” die Unisex Tarife?

Es wird bei den Unisex Tarif keinen Gewinner zwischen männlichen und weiblichen Versicherten geben. Beide Geschlechter habe in einigen Versicherungssparten im Augenblick Vor- und Nachteile.

So versichert sich zum Beispiel eine Frau in der privaten Krankenversicherung (PKV) oft teurer als ihre männlichen Artgenossen. Dies liegt an der deutliche höheren Lebenserwartung von Frauen. Für diese längere Lebensdauer müssen die Versicherer natürlich höhere Rückstellungen generieren und diese Kosten müssen natürlich über die Beiträge aufgefangen werden. Auch die durchschnittlich höheren Behandlungskosten für Frauen tragen ihren Teil zu teils höheren Beiträgen bei.

Da es durch die Unisex Tarife eine Mischkalkulation beider Geschlechter geben wird, wird der Beitrag für Männer wahrscheinlich steigen und für Frauen etwas günstiger.

In der KFZ Versicherung fuhren Frauen bei einigen Tarifen günstiger - dies wird dann später auch nur noch als Unisex Tarif versicherbar sein.

|